Berge verbinden
Integration durch gemeinsame Wanderungen fördern
Entstehung und Ziele
In verschiedenen Treffen mit VertreterInnen von MigrantInnen-Vereinigungen und Weiterbildungseinrichtungen war ein Anliegen immer präsent und zentral: Wie kann hier und in Zukunft die Zusammenarbeit mit den MigrantInnen-Vereinigungen realisiert werden? Wie kann gewährleistet werden, dass zusammen mit ihnen und nicht für sie Angebote entwickelt werden? Veranstaltungen in denen das gegenseitige Lernen und der Austausch auf gleicher Augenhöhe im Zentrum stehen, sollten Handlungsfelder sein mit dem Ziel, bestehende Modelle aufzuwerten sowie neue zu entwickeln und zu erproben.
Die Zielgruppen in diesem Projekt sind Einheimische und schon länger in Südtirol lebende Migranten und Migrantinnen aller Altersstufen, auch Kinder, die oft keinen oder nur einen sehr geringen Bezug zur Natur und Kultur sowie zur Bildungslandschaft Südtirols haben.
Ziele des Projekts sind:
- Austausch und gegenseitiges Kennenlernen,
- Lokale Natur und Kultur erfahren und erleben,
- Erleben, dass Lernen nicht nur im Klassenzimmer stattfindet,
- Kennenlernen der Südtiroler (Weiter-)Bildungslandschaft.
Tätigkeit
Das Projekt wurde 2016 gestartet. Jährlich finden 4 bis 5 Wanderungen statt; meist wird dabei auch eine „kulturelle“ Einrichtung (z.B. Museum, Schnitzerei) oder eine Bildungseinrichtung besucht (z.B. Winterschule, Haus der Familie). Die Anzahl der Teilnehmer*innen schwankt zwischen 50 und 14 wobei sich herausgestellt hat, dass etwa 20 Teilnehmer*innen ideal sind, da die Anfahrt und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt.
Organisation und Kontakte
Amt für Weiterbildung und Sprachen der Abteilung Deutsche Kultur
Sozialgenossenschaft Savera
Grieser Platz 18
39100 Bozen
Initiativen
Berge Verbinden: Zum Aufhofner Kreuz bei Bruneck und Besuch des Volkskundemuseums
Berge Verbinden: Auf dem historischen Poststeig von Pontives nach Lajen
Den Weg gemeinsam gehen - Wandern als inklusionsfördernde Maßnahme für Menschen mit Migrationshintergrund
Empirische Bachelorarbeit von Aline Ploner